Eine Sache der Technik

Wie schon beim Rauchen einer Zigarre, kommt es auch beim Film auf die richtige Technik an. Was unter Begriffen wie Polarisationstechnik, Shuttertechnik oder 3D-Film etc. zu verstehen ist, beschreiben wir hier.

Eine Sache der Technik

3D-Film

Der sogenannte 3D-Film ist gar keiner, besser und genauer wäre die Bezeichnung „stereoskopischer Film“. Die Filmkameras simulieren das menschlische Sehen mit zwei Objektiven, die minimal verschoben sind. Dadurch entsteht eine Raumwirkung, ähnlich wie beim räumlichen Sehen. Die modernen digitalen Projektionssysteme nutzen entweder die Polarisationstechnik, Interferenzfiltertechnik oder Shuttertechnik.

Polarisationstechnik

Bei dieser am weitesten verbreiteten Projektionstechnik wird die Kanaltrennung mit polarisiertem Licht erreicht. Es befinden sich jeweils um 90 Grad versetzte Polfilterfolien vor den Projektionsobjektiven und in den Polfilterbrillen der Betrachter. In Kinos werden hierzu zwei Projektoren verwendet.

Interferenzfiltertechnik

arbeitet nach einem Lichtwellenlängenfiltersystem. Für jedes Auge wird jeweils ein Teil der vom Auge als Rot-Grün-Blau empfundenen Wellenlängen durchgelassen und der des anderen Auges sehr effektiv geblockt.

Shuttertechnik

Hierbei werden beide Bilder nacheinander an die Leinwand projiziert. Für einen Film mit 24 Bildern pro Sekunde müssen also in der gleichen Zeit 48 Bilder auf die Leinwand gebracht werden.

Warum eine 3D-Brille?

Bei der 3D-Technik gibt es die Herausforderung, dass das menschliche Gehirn zum Erzeugen eines räumlichen Eindrucks zwingend zwei Bilder, je eines für das linke und rechte Auge, die aus zwei unterschiedlichen Perspektiven bzw. Positionen aufgenommen wurden, benötigt. Diese Bilder müssen gleichzeitig, dennoch aber getrennt pro Auge, zur Auswertung im Gehirn ankommen, damit daraus der räumliche Eindruck entstehen kann. Die primäre Funktionsweise der 3D-Brillen beruht auf der Filterung, sodass jedes Auge nur das entsprechende stereoskopische Halbbild für das linke oder rechte Auge wahrnimmt.

4D-, 5D-Film

Gibt es nicht wirklich. Man versteht darunter 3D-Filme, deren Beeindruckungsfaktor durch die Reizung weiterer Sinneswahrnehmungen erhöht wird. So können die Kinositze im passenden Moment wackeln oder je nach Szene warm oder kalt werden. Es kann eine Wind- oder Nebelanlage eingesetzt werden um Wettereindrücke zu vertiefen oder es werden Gerüche versprüht.

Datum: 10.01.2012

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