Wie der „Roll Cake“ entstanden ist und wie er geraucht wird

Wie der „Roll Cake“ entstanden ist und wie er geraucht wird, verrät die vierzehnte Ausgabe unseres Genießertreffs am Freitag. Außerdem gibt es einen kleinen Tipp zum Stopfen der Pfeife, damit sie besser brennt. Hätten Sie’s gewusst? Viel Vergnügen beim Lesen!

Genießertreff am Freitag: Wie der Roll Cake entstanden ist

Der Beginn des Pfeifenrauchens geht ca. auf das 16. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit hat man Tabakblätter getrocknet, geschnitten, in die Pfeife gestopft und geraucht. Das hat sich in der ersten englischen Kolonie in Amerika geändert, denn das Verschicken des Tabaks aus der Kolonie war mit der Gefahr verbunden, dass der Tabak beim Transport zu trocken wurde, zerbröselt und nicht mehr zum Rauchen geeignet war. Dieses Problem wurde durch eine „Erfindung“ behoben, wobei der Name dieses Entdeckers leider nicht überliefert ist. Er hat Wasser und Ahornzucker aufgekocht und auf den Tabak gesprüht und dann zu einem Strang gerollt. Das war die Geburtsstunde unserer Roll Cakes.

Heutzutage werden ganze Tabakblätter zu ca. 1 m langen Strängen gerollt, gelagert und anschließend in Scheiben geschnitten (die sogenannten Roll Cakes) und dann so lange getrocknet, bis sie zum Rauchen geeignet sind. Auch heute noch werden Roll Cakes nach dieser Grundrezeptur hergestellt: Wasser, Zucker und Tabak. Hat man den Wunsch einen möglichst naturbelassenen Tabak zu rauchen, ist ein Roll Cake die beste Wahl.

Für die Kolonisten damals diente der Zucker als „Leim“, um die Tabake zusammenzuhalten und die Feuchtigkeit zu bewahren. Gleichzeitig hatten sie mit der Lösung des Transportproblems auch das erste Casing erfunden. Die Casings wurden in folgenden Jahrhunderten immer weiter verfeinert und jeder Pfeifentabakhersteller hat im Laufe der Zeit seine eigene geheime Rezeptur entwickelt.

Roll Cake rauchen

Einen Roll Cake zu rauchen ist ganz einfach, auch wenn man sich fragen könnte, wie er in die Pfeife passt. Die meisten Pfeifenraucher zerreiben die Tabakscheiben mit den Händen, um ihn in die Pfeife zu stopfen, aber schöner ist es, ihn wie die alten Kolonisten zu rauchen. Dafür nimmt man die Scheiben, legt sie aufeinander und knickt sie in der Mitte. Diesen noch immer komprimierten Tabak stopft man in die Pfeife, zündet ihn an und genießt.

Kleiner Tipp: Sobald der Pfeifentabak angezündet wird, dehnt er sich aus. Stopft man die Pfeife zu voll, dehnt sich der Tabak zu sehr aus und verhindert so den Luftdurchstrom, so dass die Pfeife nicht zum Brennen kommt. Beim Stopfen muss man deshalb darauf achten, ein klein wenig Luft in der Pfeife zu lassen, damit der Tabak die Möglichkeit hat, sich auszudehnen. Jetzt kann man sich gemütlich in seinem Lieblingssesel zurücklehnen und den Geschmack der damaligen Zeit genießen.

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